Moskau

Kreml: Der Kreml gehört unbestritten zu den eindrucksvollsten architektonischen Ensembles der Welt. Er ist seit Jahrhunderten die Machtzentrale des Landes. Auf dem Gelände, das von gewaltigen Mauern umgeben ist, befinden sich der Senat, vier Kathedralen, der Patriarchenhof und der Große Kreml-Palast.

Rüstkammer-Museum: Das Rüstkammer-Museum befindet sich ebenfalls auf dem Gelände des Kreml. Die Exponate dieses wunderbaren Museums stammen aus dem Besitz der Zaren. Hier sehen Sie nicht nur die Zarenkronen, den Thron Iwans des Schrecklichen sowie Waffen, Kleidungsstücke und prächtige Kutschen, sondern z. B. auch einmalige Erzeugnisse der Hamburger Juwelierkunst.

Tretjakov-Galerie: Die Tretjakov-Galerie ist neben der Eremitage das bekannteste Museum Russlands. Die Galerie beherbergt im alten Gebäude die weltweit bedeutendste Sammlung russischer Malerei vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert, darunter so berühmte russische Ikonen wie die „Dreifaltigkeit“ von Andrej Rubljow.

Puschkin-Museum: Das Puschkin-Museum für Darstellende Künste zeigt u. a. eine umfangreiche und erstklassige Sammlung westeuropäischer Malerei der zweiten Hälfte des 19. und ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Diese Sammlung kann sich mit den Kunstwerken der St. Petersburger Eremitage messen, denn sie umfasst u. a. Werke von Monet, Manet, Renoir, Degas, Pissaro, Sisley, Gauguin, van Gogh, Cézanne, Matisse und Picasso. Ein „Muss“ für Kunstfreunde.

Erlöser-Kathedrale: Anlässlich des Sieges über Napoleon wurde diese Kathedrale erbaut und schließlich unter Stalin gesprengt. Nach dem Ende der Sowjetunion wurde sie originalgetreu wiederaufgebaut. Bei wichtigen Anlässen zelebriert hier der russische Patriarch den Gottesdienst.

Leo-Tolstoi-Hausmuseum: In diesem Haus verbrachte der berühmte russische Erzähler mit seiner Familie mehrere Winter. Das Haus vermittelt nicht nur einen Eindruck vom Lebensstil des Autors von „Krieg und Frieden“ und „Anna Karenina“, sondern spiegelt generell die Lebensart einer durchschnittlich begüterten adligen Familie im vorrevolutionären Russland wider.

Kolomenskoje: Das außerhalb der Stadt gelegene Freilichtmuseum Kolomenskoje widmet sich der altrussischen Architektur und russischen Holzarchitektur. Hier steht die älteste steinerne Zeltdachkirche Russlands.

St. Petersburg

Winterpalast mit Eremitage: Die im prachtvollen Winterpalast untergebrachte Eremitage ist mit fast drei Millionen Exponaten das wichtigste Kunstmuseum Russlands und zugleich eines der bedeutendsten der Welt. Besonders berühmt ist die umfangreiche Sammlung westeuropäischer Malerei, darunter die größte Rembrandt-Sammlung der Welt sowie eine außergewöhnliche Impressionisten-Sammlung. Natürlich ist auch der von Rastrelli entworfene Winterpalast selbst eine erstklassige Sehenswürdigkeit.

Peter-Paul-Festung: Die Peter-Paul-Festung, deren Grundstein 1703 gelegt wurde, gilt als die Wiege der Stadt. Die Peter-Paul-Kathedrale ist die Begräbniskirche aller Zaren seit Peter dem Großen und mit ihrer goldenen Spitze zugleich das Wahrzeichen der Stadt. In einer kleinen Kapelle im Innern der Kirche ruht nun auch der letzte Zar Nikolaus II. mit seiner Familie.

Alexander-Newskij-Kloster: Auf dem Gelände des Alexander-Newskij-Klosters, das zu den vier größten Klöstern des zaristischen Russlands gehört, befinden sich zwei Friedhöfe. Hier ruhen zahlreiche russische Persönlichkeiten wie Tschaikowskij, Dostojewskij und Rimskij-Korsakow.

Isaaks-Kathedrale: Die majestätische Isaaks-Kathedrale mit ihrer gewaltigen goldenen Kuppel ist die Hauptkirche der Stadt. Der große Innenraum ist mit sieben verschiedenfarbigen Marmorarten und Edelsteinen aus dem Ural prachtvoll ausgestattet. Herausragend ist auch das 816 m2 große Kuppelgemälde.

Katharinen-Palast in Puschkin: In Puschkin, dem früheren „Zarskoje Selo“, ließ Peter der Große für seine Frau Katharina I. eine Sommerresidenz errichten. Der prachtvolle barocke Katharinen-Palast geht in seiner heutigen Gestalt ebenfalls auf den Architekten Rastrelli zurück. Eine der größten Sehenswürdigkeiten des Palastes ist das legendäre Bernsteinzimmer.

Peterhof: Die am Finnischen Meerbusen gelegene prachtvolle Sommerresidenz Peters des Großen liegt in einer großzügigen Parkanlage. Dort befinden sich herrliche Brunnen und Fontänen sowie kleinere Paläste und Pavillons. Neben dem barocken „Großen Palast“ ist die „Große Kaskade“ eine weitere Hauptattraktion: Mit 64 Springbrunnen ist sie die größte Springbrunnenkomposition der Welt.

Russisches Museum: Das im klassizistischen Stil erbaute Russische Museum befindet sich im ehemaligen Michaels-Palast und beherbergt eine der wertvollsten russischen Kunstsammlungen vom 11. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Besonders sehenswert ist die hervorragende Ikonenabteilung.

Jussupow-Palast: Die Residenz der Fürstenfamilie Jussupow ist neben dem Winterpalast der wohl prächtigste Palast der Stadt. Die steinreiche Familie gewährte selbst dem Zaren Kredit. Im Keller des Palastes wurde einst Rasputin ermordet, und Fürst Felix Jussupow war einer der Mörder. Die Szene ist mit Wachsfiguren nachgestellt.

Pawlowsk: Das ehemalige Schloss Pauls I. ist eines der bedeutendsten Beispiele des russischen Klassizismus. Die Räume sind prachtvoll ausgestattet, und der natürlich angelegte Landschaftspark gilt als einer der schönsten Europas.